meine lieblingszahl ist die 13 und wenn sich viele vor einem freitag dem 13ten fürchten – ich deklariere diese tage von jeher zu meinen glückstagen – und hierin habe ich immer recht behalten.

umso mehr freut mich der artikel von THOMAS WAGNER auf www.stylepark.com:

2013 oder Schluss mit dem Aberglauben
von Thomas Wagner | 1. Januar 2013

 
Animation © Sabrina Spee, Stylepark

Jetzt schlägt’s 13. Das Jahr ist noch taufrisch, und schon wird es schief beäugt. Denn ach, die 13, sie hat keinen guten Ruf. Vielen gilt sie sogar als ausgesprochene Unglückszahl. 13 Gäste an einem Tisch? Nie und nimmer. Zimmer Nummer 13 im Hotel? Will keiner. Wohnen im 13. Stock? Nein danke. So geht das in einem fort. Und jetzt auch das noch: Willkommen im Jahr 2013! zum artikel

und so wünsche ich  jedem

S E I N   G A N Z   P E R S Ö N L I C H E S   1 3  T E S  G L Ü C K S J A H R !

an weihnachten und zum jahreswechsel verzauberten schneelandschaften,

der schlosspark war märchenhaft,

eine parkbank     das märchenschloss     ein tierisches vergnügen

die weiher waren zugefroren,

der weiher      das märchenschloss     der park

der rhein mit seinen auen präsentierte einen ungewöhnlich schönen anblick

am rhein     rheinaue.jpg     am rhein

& in dieser idylle verlor shining seinen glanz, ein museumsprospekt seine attraktivität und ein querliegender ast mutierte zur schlange.

glanzloses shining      glanzloses shining     schlange

fotos (c) dagmar goller

dieses video veranschaulicht auf humorvolle art die bedeutung der zeit, die unterschiedliche wahrnehmung in abhängigkeit von situation und kultur.

bildhaft gesprochen und anschaulich skizziert!

das von ‚professor philip zimbardo‘ zitierte buch von ‚robert levine: eine landkarte der zeit‘ dokumentiert seine, anhand ungewöhnlicher experimente aufgestellte theorie über die variationen des lebenstempos in 31 verschiedenen ländern.

noch lange möchten wir den sommer nicht gehen lassen und doch ist es ende oktober – die abende werden kürzer, die bäume verlieren ihre blätter und väterchen frost schaut schon gelegentlich vorbei.

im einzelhandel ist man auf winter eingestellt: die schaufensterpuppen hüllen sich in winterkleidung, das weihnachtsgebäck füllt regale und sonderverkaufsflächen, in den wirtshäusern duftet es nach eintopf.

höchste zeit an weihnachten zu denken, zu überlegen: „welche geschenke? welche karte? welche botschaft?“

jahr für jahr erhält jeder unzählige werbegeschenke und weihnachtskarten – selten erlangt eine aktion unsere aufmerksamkeit. zu viel ähnliche paket|post, karten, emails.der schoko|onlineshop verschickt einen schokoladigen weihnachts- oder neujahrsgruß, der winzer erfreut seine kunden mit einem edlen tröpfchen, die autowerkstatt bedankt sich mit einem eiskratzer und der heizungsbauer mit einem t|shirt. all diese aktionen haben eine überzeugende wirkung!

aber passen schokolade, wein- oder teepräsente, t|shirts oder eiskratzer zu ihrem unternehmen?

bedenken sie bei ihrer auswahl: mit humor entlocken sie ihrem kunden ein lächeln, mit wortspielen wecken sie seine neugier, mit einem individuellen persönlichen präsent erinnern sie ihn an ihren kontakt – und wenn sie dabei darauf acht geben, dass die botschaft zu ihnen passt, das geschenk an sie erinnert und die präsentation stimmt, erzielen sie auch mit einem kleinen budget große aufmerksamkeit.

und gerne berät die to-be-liked sie „how to be liked“

die wirtschafts- und finanzkrise hat jeder für sich, beruflich wie privat, anders erlebt!

viele kleine und mittelständische unternehmen kämpften und bangten um ihre existenz. auftragsrückgänge und die neudefinition der zahlungsziele durch die kunden, zehrte an aller nerven. in den vergangenen monaten fungierten gute kundenbeziehungen, der verständnisvolle bankberater und die unterstützung von familie und freunden als mo|tiva|toren für’s weitermachen.

in dieser woche wurde das ende der krise verkündet. 3,5% wirtschaftswachstum für 2010 meldeten die nachrichten.

ich würde mich freuen von ihnen zu erfahren, ob dieser positive Trend schon zu ihnen vorgedrungen ist, wie er sich bei ihnen bemerkbar macht und wie dies ihre zukunftspläne beeinflusst? gerne möchten wir die positiven erfahrungen im november in diesem blog (anonymisiert) in einem artikel zusammenfassen. ich freue mich auf zahlreiche zuschriften, gerne auch per email an wachstum@to-be-liked.com

„kunstgegenwärtig“ lautet der titel der quadriennale 2010 (september 2010 bis januar 2011). gestern – heute – morgen: unter welchem licht stand die kunst, die in den 60er, 70er und 80er jahren das geschehen in düsseldorf, aber auch darüber hinaus bestimmte?

im rahmen dieser ausstellung schmückt die goldene kugel von ‚james lee byars‘ den weiher von schloss benrath. sie schwebt förmlich in ihrer ganzen pracht über dem wasser, ist spielball der sonne für vielfache reflexionen und beliebtes motiv aller (hobby-)fotografen.

die goldene kugel goldene kugel auf dem weiher goldene kugel

die goldene kugel ist teil der ausstellung „the perfect axis“ mit werken von james lee byars ‚ideenkünstler’ aus der 2. hälfte des 20. jahrhunderts und nicolas de pigage, architekt aus der 2. hälfte des 18. jahrhunderts.

quadriennale kommt aus dem lateinischen und bedeutet Veranstaltung im Vierjahrestakt (Kunst und Film)

7. oktober 2010. heidi klum lädt zum casting für ,germany’s next topmodel‘ ins hotel melia am hofgarten in düsseldorf. die gastgeberin ist selbst nicht anwesend. ein castingteam wird die jungen mädchen und frauen begutachten. davon stehen hunderte hübsch zurechtgemacht auf hohen, noch höheren, unvorstellbar hohen pumps. langbeinig. schlank. figurbetont, sommerlich gekleidet warten sie auf ihre chance. auch die sonne scheint vor freude über diesen hübschen anblick.

meine nichte will auch dabei sein. also warte ich mit ihr in der langen schlange. wir füllen den 6-seitigen fragebogen aus. ungeduldig gibt sie immer wieder die gleichen antworten auf die immer wieder gleichen, wenn auch anders formulierten fragen. nach zwei stunden passiert sie mit 10 weiteren mädchen die einlasser. auf ihren hohen absätzen balancieren sie die treppe hinauf zur jury. zu diesem bereich wird den begleitern der zutritt verwehrt.

während ich draussen warte, spreche ich mit einer gruppe junger mädchen. sie erzählen man kommt die treppe hoch und wird in 5er gruppen aufgeteilt. auf stichwort läuft man mit den anderen mädchen nebeneinander auf die jury zu, dreht sich um und das war’s!

„der mann, auf den wir zugegangen sind, hat gar nicht richtig hingeschaut. zwei von uns wurden von einer frau, die im hintergrund steht, herausgewunken. diese durften noch einmal laufen. eine ist geblieben, zum vermessen und für eine videoaufzeichnung. sie ist eine runde weiter. wir anderen durften gehen“, erklärt mir eines der mädchen.
die enttäuschung hinterlässt dezente spuren in ihren gesichtern, zeigt sich in den glänzenden augen, gibt ihrem lächeln eine zurückhaltende kühle. sie verstehen nicht, nach welchen kriterien die auswahl erfolgt.

ich versuche zu trösten: „nehmt es nicht persönlich. ich finde es ganz toll und mutig von euch, dass ihr euch dem urteil der jury stellt. das ihr nicht gewählt wurdet, liegt lediglich daran, dass ihr nicht in ein bestimmtes raster passt“. meine worte lösen ein wenig die anspannung und gemeinsam beobachten wir die heraustretenden mädchen. in vielen gesichtern erkennen sie die gleichen gefühle, die sie selbst empfinden. bald kommt meine nichte. leichte entäuschung in ihren unruhigen augen, mit denen sie nach mir ausschau hält; auch sie wurde nicht beachtet.

schade! die mädchen werden durch dieses frevelhafte verhalten schnell entmutigt. dabei ist jede auf ihre ganz eigene art etwas ganz besonderes. eben ein TOPMÄDEL. ich danke diesen für einen interessanten und schönen nachmittag!

die topmädels die topmädels

kürzlich sah ich den film „wild thing“. die einführung in die geschichte ist sehr langatmig und oberflächlich. wäre nicht die musik gewesen, hätte ich schnell ausgeschaltet.

hauptakteure in diesem spiel sind zwei schülerinen, der lehrer, ein polizist und scheinbar unbedeutender anwalt. mit einem vergewaltigungsvorwurf an den lehrer, der augenscheinlich ungerechtfertigt ist, steigt die spannung. eine schülerin ‚tochter aus gutem hause‘ erhebt den schweren vorwurf und eine zweite schülerin, aus armen verhältnissen, gesteht bei einer zeugenbefragung ebenfalls von dem lehrer vergewaltigt worden zu sein. bei der vernehmung der schülerinnen durch den anwalt des lehrers vor gericht, geraten beide schülerinnen stark unter druck und letztendlich nehmen sie ihre anschuldigungen zurück. die eltern leisten einen schadensersatz in millionenhöhe.

der fall scheint gelöst und plötzlich und dann wiederholt, wenn ein schuldiger ausgemacht wurde, nimmt die geschichte eine unverhoffte wendung. sehr gut gemacht. ein film voller überraschungen mit einducksvoller musik und faszinierenden landschaftsbildern.

die musik: